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Corona-Update und Pressemitteilungen

Hier finden Sie die aktuellen Corona-Zahlen (Infizierte, Genesene, Verstorbene, Inzidenzwert, usw.) für den Kreis Herford. Außerdem finden Sie die Links zu den aktuellsten Pressemeldungen zum Thema.

Corona-Update 16.01.21

Im Kreis Herford sind seit gestern 55 neue Corona-Fälle hinzugekommen. 5.582 Personen gelten als genesen. Derzeit gibt es kreisweit 566 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 6.237 bestätigte Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert liegt bei 130,9.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (149), Spenge (45), Bünde (68), Löhne (117), Vlotho (47), Enger (26), Rödinghausen (51), Hiddenhausen (37) und Kirchlengern (26).

Zudem gibt es zwei weitere Todesfälle zu vermelden. Es handelt sich dabei um eine 90-jährige Frau aus einem Altenheim in Herford sowie um eine 73-jährige Frau aus Rödinghausen. Landrat Jürgen Müller spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefes Mitgefühl aus. „Sehr viele Menschen müssen in diesen Zeiten Abschied von einem geliebten Menschen nehmen, den sie an dem Corona-Virus verloren haben. Ihr Verlust ist für uns alle eine Mahnung, umsichtig und verantwortungsvoll zu bleiben. Nur gemeinsam können wir die Menschen schützen, die diesen Schutz am meisten benötigen“, so der Landrat.

Im Kreis Herford gibt es insgesamt 89 Todesfälle, wobei 80 an Corona und 9 mit Corona gestorben sind

 

Situation in den  Krankenhäusern im Kreis Herford

Derzeit werden 65 Patient*innen mit einer COVID-19-Infektion (davon 41 aus dem Kreis Herford) stationär in den Krankenhäusern im Kreis Herford behandelt. Hiervon werden 17 Patient*innen intensivmedizinisch betreut, 11 davon sind beatmungspflichtig. (Anm. Da in den Krankenhäusern des Kreises Herford Patient*innen aus unterschiedlichen Kreisen und Städten der Region behandelt werden, können mitunter die vom Kreis Herford gemeldeten stationären Patientenzahlen von denen der Krankenhäuser abweichen).

 

Über 3.300 Menschen im Kreisgebiet geimpft

Im Kreis Herford sind bisher 3.313 Menschen geimpft worden. Seit Ende Dezember sind über 30 mobile Pflegeteams, bestehend aus einer/einem Arzt*in und 1-2 Helfer*innen, im Kreisgebiet unterwegs. Über 1.780 Bewohner*innen in Altenheimen sowie 1.530 Mitarbeitende im Pflegebereich erhielten bisher eine Impfung. Das meldet die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe. Demnach sind in Westfalen-Lippe bisher 102.410 Menschen geimpft worden.

Der Impfbericht ist ab sofort unter www.corona-kvwl.de/impfbericht einzusehen und wird werktäglich aktualisiert. Die ersten Zahlen beziehen sich auf die Impfungen in den Senioren- und Pflegeheimen. Später sollen auch die Daten der (noch nicht geöffneten) Impfzentren mit einfließen.

 


 

Die wichtigsten Neuerungen in der Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung

Treffen von mehreren Personen:

Ein Treffen ist nur noch mit einem Hausstand und einer weiteren Person möglich. Ein von dieser Person zu betreuendes Kind des eigenen Hausstandes ist als Begleitung zulässig.

Ein Treffen mit mehreren Personen ist daneben u.a. auch zulässig zur Beaufsichtigung von minderjährigen und unterstützungsbedürftigen Personen sowie zur Wahrnehmung von Umgangsrechten.

Ein Treffen mit einer festen und namentlich dokumentierten Gruppe von bis zu 5 Personen ist zulässig für dringend erforderliche Veranstaltungen zur Jagdausübung. . Hierzu zählen solche Veranstaltungen, die durch die zuständige unter Jagdbehörde als dringend erforderlich sie zur Erfüllung des Schalenwildabschusses oder zur Seuchenvorbeugung durch Reduktion der Wildschweinpopulation vor dem 31. Januar 2021 festgestellt wurden.

Bibliotheken:

In (Hochschul-)Bibliotheken ist die Abholung und Auslieferung bestellter Medien sowie die Rückgabe nur zulässig, wenn dies unter Beachtung der Schutzmaßnahmen möglichst kontaktfrei erfolgen kann. Die Städte und Gemeinden informieren zeitnah über die genaue Umsetzung vor Ort.

Betrieb von Fahrschulen:

Praktische Ausbildungen der Fahrschulen einschließlich der Prüfung dürfen fortgesetzt werden, wenn bereits mehr als die Hälfte der verpflichtenden Ausbildungsstunden absolviert wurden. Im Fahrzeug ist von Fahrlehrer*innen, Fahrschüler*innen sowie den Prüfungspersonen – soweit gesundheitlich und unter Sicherheitsaspekten vertretbar – mindestens eine FFP2-Maske zu tragen.

Schule:

Spätestens am 13.01 muss in allen Schulformen und –stufen ein Wechsel in den Distanzunterricht erfolgen. Für die Klassen 1 bis 6 wird ein Betreuungsangebot gemacht, es findet jedoch kein regulärer Unterricht statt Die Schüler*innen nehmen in der Schule am Distanzunterricht ihrer Lerngruppe statt. Es gilt jedoch der Appell, dass die Kinder möglichst zuhause betreut werden. Bei Schüler*innen mit besonderem sonderpädagogischem Förderbedarf ist das Betreuungsangebot auf weitere Altersgruppen auszuweiten, wenn dies in Abstimmung mit den Eltern erforderlich ist.

Kindertagesbetreuung:

Kindertageseinrichtungen bleiben grundsätzlich geöffnet, es findet jedoch ein eingeschränkter Pandemiebetrieb statt. In den Einrichtungen ist eine Gruppentrennung – auch in den Randstunden – umzusetzen (= fest zugeordnete Räumlichkeiten, eine feste Zusammensetzung, d.h. immer dieselben Kinder und in der Regel ein fester Personalstamm) und dafür Sorge zu tragen, dass die verschiedenen Gruppen keinen unmittelbaren Kontakt zueinander haben.

Um diese Gruppentrennung umsetzen zu können, wird der Betreuungsumfang in Kindertageseinrichtungen landesweit für jedes Kind um 10 Wochenstunden eingeschränkt. Höhere Betreuungsumfänge sind möglich, sofern die Personalressourcen dies zulassen und eine Überlastung der Gesamtsituation in der Einrichtung ausgeschlossen werden kann. Die Entscheidung hierüber obliegt der jeweiligen Einrichtung.

In der Kindertagespflege erfolgt die Betreuung der Kinder grundsätzlich im vollen zeitlichen Umfang der Betreuungsverträge. Unabhängig von den bestehenden Betreuungsangeboten wird jedoch der dringende Appell aufrechterhalten, dass Eltern ihre Kinder soweit möglich selbst betreuen und sowohl die Angebote der Kindertageseinrichtungen als auch die Angebote der Kindertagespflege nur dann in Anspruch nehmen sollen, sowie dies erforderlich ist.

Sonstiges:

Betriebskantinen und Mensen dürfen dann ausnahmsweise geöffnet bleiben, wenn sonst die Arbeitsabläufe bzw. ein nach dieser Verordnung noch zulässiger Bildungsbetrieb nicht aufrechterhalten werden könnte.


Pressemitteilungen des Kreises Herford zum Thema Corona: