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Informationen zum Corona-Virus

Auf dieser Seite tragen wir für Sie die aktuellen Informationen zum Stand der Corona-Infektionen im Kreis Herford zusammen. Außerdem finden Sie auf dieser Seite und in der Randspalte Verlinkungen

  • zu Informationen zum Corona-Virus in leichter Sprache
  • zu Informationen zum Corona-Virus allgemein
  • zu Hygienemaßnahmen, die das Ansteckungsrisiko mit Viren und Infektionskrankheiten vermindern
  • zu den Pressemeldungen des Kreises Herford zum Thema Corona

Update Stand 07.04.

Im Kreis Herford gibt es nun insgesamt 251 bestätigte Corona-Fälle. Seit gestern sind 10 neue bestätigte Fälle dazu gekommen. Inzwischen gelten allerdings insgesamt 84 Personen wieder als gesund, sodass die Zahl der aktuellen Infektionen bei 166 liegt. Eine infizierte Person ist verstorben.

Von den aktuell 166 infizierten Personen aus dem Kreisgebiet stammen 63 aus Herford, die anderen Personen verteilen sich auf Bünde (26), Löhne (17), Kirchlengern (10), Enger (10), Hiddenhausen (13), Rödinghausen (9), Vlotho (7) und Spenge (11). 12 infizierte Personen mit Wohnsitz im Kreis Herford sind derzeit in stationärer Behandlung.


Akutzentrum arbeitet auf Hochtouren

Es hat gerade mal den zweiten Tag geöffnet und läuft bereits auf Hochtouren: Das neue Akutzentrum in der Oststraße 23 in Herford ist ein Corona-Diagnose- und Behandlungszentrum und damit in erster Linie Anlaufstelle für Coronavirus-Verdachtsfälle und Menschen mit akuten entsprechenden Beschwerden.

Schon an den ersten beiden Tagen waren über 200 Patienten da –150 bis 200 Menschen können hier täglich behandelt werden – Eine realistische Zahl schätzt der Herforder Internist Dr. Hermann Lorenz, einer der 4 behandelnden Ärzte vor Ort: „Dieses Zentrum ist wichtig und brinzgt Klarheit für alle Patienten. Hier werden vor allem Menschen, die Hilfe benötigen beraten, untersucht und behandelt. Alles bleibt in einer Hand – damit vermeiden wir Infektionsketten“.

Das Behandlungszentrum arbeitet ohne Termine. Voraussetzung für eine Behandlung sind allerdings Symptome wie z.B. Atemwegsbeschwerden oder Fieber und möglichst ein vorheriger telefonischer Kontakt zum vertrauten Hausarzt. Nur erkrankte Menschen werden hier untersucht und behandelt, vom Abstrich bis zur Nachbehandlung. Das Zentrum ist vor allem eingerichtet worden, um die steigende Zahl von Coronavirus-Patienten adäquat versorgen zu können. Außerdem sollen die Hausarztpraxen und Krankenhäuser entlastet werden. Wohl auch deshalb konnte das Zentrum so schnell in Betrieb gehen, erklärt Norbert Burmann, Dezernent und Leiter des Corona-Krisenstabes beim Kreis Herford: „Wir haben hier alle Hand in Hand gearbeitet – das hat hervorragend geklappt. Die Kassenärztliche Vereinigung sorgt für das Konzept und das Fachpersonal, der Kreis und das Gesundheitsamt  helfen bei der Organisation und der Beschaffung von Material, z.B. Schutzkleidung und der Besitzer dieser Immobilie ist uns sehr entgegengekommen bei der Nutzung des Gebäudes. Unser Dank geht an alle Beteiligten, die in der derzeitigen Krise den schnellen Aufbau einer wirklich lebenswichtigen Einrichtung unterstützt haben.“ 

Das gesamte Personal in der Einrichtung arbeitet in Schutzkleidung, die Patienten melden sich im Anmeldebereich an und warten bis zur Untersuchung in der Regel im Auto. Der notwendige Schutz untereinander ist bestmöglich sichergestellt, um eine gegenseitige Infektion auszuschließen.

Das Zentrum wird von der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) betrieben. Zwei Ärzte arbeiten täglich jeweils in zwei Schichten von 08:00 – 18:00 Uhr, schätzen die Schwere der Infektion und den Behandlungsbedarf des Patienten ein. Auch Rezepte und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen werden hier ausgestellt, oder auch festgelegt, ob eine stationäre Einweisung nötig ist.

In ganz Westfalen-Lippe werden derzeit möglichst flächendeckend solche oder ähnliche Zentren eingerichtet. Die allgemeine KVWL-Notalldienstpraxis am Klinikum Herford wird bis auf weiteres geschlossen. Atemwegserkrankungen werden derzeit im neuen Akutzentrum in der Oststraße 23 behandelt – alle anderen Fälle, die über den allgemeinen Notfalldienst der niedergelassenen Ärzte laufen, werden vorläufig in der zentralen Notfallpraxis in Bünde in der Viktoriastraße 19 (nahe Lukas Krankenhaus) behandelt.   

Akutzentrum geht an den Start – Zentrale Abstrich-Stelle am H2O weiterhin geöffnet

Mit dem Corona-Diagnose- und Behandlungszentrum an der Oststraße 23 in Herford gibt es seit Montag eine neue Möglichkeit für die Untersuchung und Behandlung von Patienten. 150 bis 200 Menschen können hier täglich behandelt werden. Das Behandlungszentrum arbeitet ohne Termine. Voraussetzung für eine Behandlung sind allerdings Symptome wie z.B. Atemwegsbeschwerden oder Fieber und möglichst ein vorheriger telefonischer Kontakt zum vertrauten Hausarzt. Nur erkrankte Menschen werden hier untersucht und behandelt, vom Abstrich bis zur Nachbehandlung. Das Zentrum ist vor allem eingerichtet worden, um die steigende Zahl von Coronavirus-Patienten adäquat versorgen zu können. Außerdem sollen die Hausarztpraxen und Krankenhäuser entlastet werden.

Derweil bleibt die zentrale Abstrich-Stelle am H2O vorerst bis nächste Woche in Betrieb. Hier gilt aber nach wie vor: Es werden nur Abstriche von Personen genommen, die durch ihren Hausarzt, eine Notfallpraxis oder den hausärztlichen Notdienst (116/117) an die zentrale Abstrich-Stelle verwiesen wurden. Personen, bei denen das nicht der Fall ist, werden an das Akutzentrum an der Oststraße verwiesen.

Soforthilfen für Unternehmen von bis zu 50 Mitarbeitern

Um den Schaden für Selbstständige und Kleinstunternehmen in Folge der Corona-Krise abzufedern, hat der Bund ein Soforthilfeprogramm Corona aufgelegt. Die Landesregierung hat beschlossen, das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiterzureichen. Kleinunternehmen von bis zu fünf Mitarbeitern können demnach Zuschüsse bis zu 9.000 Euro, bei bis zu 10 Mitarbeitern bis zu 15.000 Euro erhalten.

Die Landesregierung NRW hat den Kreis der angesprochenen Unternehmen um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erweitert. Diesen stehen bis zu 25.000 Euro Soforthilfe zu. Die Hilfen können ab Freitag bis zum 30. April bei der Bezirksregierung Detmold und dem Wirtschaftsministerium des Landes NRW beantragt werden. Eine entsprechende Beratung erfolgt durch die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer.

Infos zu finanziellen Hilfen in der Krise hat die Wirtschaftsförderung des Kreis Herford auf ihrer Internetseite zusammengetragen.

Informationen zur Rechtsverordnung des Landes NRW zum erweiterten Infektionsschutz und der Kontaktsperre finden Sie hier. Den passenden Bußgeldkatalog zu den Maßnahmen finden Sie auf der Seite der Polizei NRW.

Vorgehen an der Zentralen-Abstrichstelle in Herford

Handynummer parat haben

Damit es an der zentralen Abstrich-Stelle in Herford an der Wiesestraße am H2O möglichst reibungslos läuft, ist es gut, die aktuelle Handynummer bereit zu halten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort brauchen diese Telefonnummern, um über die Test-Ergebnisse schnell und zuverlässig zu informieren. Wichtig: Die zentrale Abstrich-Stelle öffnet unter der Woche jeden Tag von 9 bis 13 Uhr.

Viele Bürgerinnen und Bürger fragen zunehmend nach, wann ein Abstrich angebracht und notwendig ist. Deshalb hier eine Übersicht:

Man gilt als begründeter Verdachtsfall, wenn Symptome vorliegen und man in den letzten 14 Tagen entweder einen engen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Personen hatte oder  aus einem Risikogebiet innerhalb der letzten 14 Tage zurückgekehrt ist.

 Ist man ein begründeter Verdachtsfall und nachweislich positiv getestet worden, ordnet das Gesundheitsamt eine Quarantäne an. Gilt man als begründeter Verdachtsfall und wurde jedoch negativ getestet, wird dennoch eine häusliche Beobachtung bis zum Ende der Inkubationszeit (14 Tage) angeordnet.

 Eine häusliche Beobachtung wird ebenfalls angeordnet, wenn man zwar keine Symptome hat, aber in den letzten zwei Wochen Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person hatte. Hat man keine Symptome, kehrte aber innerhalb der letzten 14 Tage aus einem Risikogebiet zurück, empfiehlt das Gesundheitsamt eine 14-tägige häusliche Beobachtung und die Vermeidung sozialer Kontakte.

 Außerdem empfiehlt das Robert-Koch-Institut (RKI) für Risikogruppen und Personal aus dem Gesundheitswese einen Abstrich sobald Symptome eintreten und zwar unabhängig von einem Kontakt.

 

Appell an alle Generationen zum Schutz und auch zum Selbstschutz älterer Menschen

Die Bundesseniorenministerin Dr. Franziska Giffey und der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), Franz Müntefering, appellieren in einer Pressemitteilung gemeinsam an alle Bürgerinnen und Bürger, gefährdete Gruppen vor Corona-Infektionen zu schützen.

Service:

Das Bürgertelefon des Kreises ist unter der Rufnummer 05221 – 13 15 00 erreichbar Bürgerinnen und Bürger können ihre Fragen rund um die Coronavirus-Infektion stellen.

Das Bürgertelefon ist Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 Uhr erreichbar. Am kommenden Wochenende wird das Bürgertelefon Samstags von 10:00 bis 13:00 Uhr besetzt sein. Am Karfreitag (10.04.) ist das Bürgertelefon nicht besetzt.

Neben und außerhalb der Geschäftszeiten des Bürgertelefons des Kreises Herford gibt es auch weitere Hotlines, an die sich Bürgerinnen und Bürger wenden können. Wer eine gesundheitliche Beratung bezüglich des Coronavirus braucht und fürchtet sich angesteckt zu haben oder seinen Hausarzt telefonisch nicht erreicht, kann sich telefonisch an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden. Die Hotline ist erreichbar über die Telefonnummer 116117. Auch das NRW Gesundheits-Ministerium hat eine Coronavirus-Hotline geschaltet: (0211) 91191001.


Pressemitteilungen des Kreises Herford zum Corona-Virus